Adjektivabsänuntabfallen, schräg“d Mattu ischt liecht absänundi, die Wiese fällt leicht schräg ab”Quellen:Schmid, Id. 7/543, Gr. 20SammlungSchmidReferenzenId. 7/543Gr. 20Alle Quellen ansehen →Verwandte WörterAllehaaleschräg stehen, der Böüm ischt ganz tschäbe, är haalot uff linggs; der Baum steht ganz schräg, er neigt sich schräg nach links; das transitive Verb dazu ist: heltu, schräg halten, schräg stellen vgl. auch haalteHelgoHelgen, Bild, Heiligenbild; friejer heintsch d Helge immer schräg üffgheicht, früher hat man die Bilder immer schräg aufgehänktheltuschräg halten, schräg richten; ich heltu der du Chibil, so dass chascht triichu, ich halte dir den Kübel schräg, so dass du daraus trinken kannst; das intransitive Verb dazu ist: haale, schräg stehenSchallbettFlurname: Steilhangbett; steiler Grashang, meist zwischen Felsen,schräg ansteigende Grasfläche, grünes Steilhangbett; Schalb bedeutet «schief»: Schallbett, Schallbäärg [646/123) Id. 8/750], Werlen, 4/42EigusinnEigensinnHeiminaPflanze, Guter Heinrich, Chenopodium bonus Henricus, wurde als Suppengemüse gebraucht, Heiminusuppa; dem Kraut wurde auch ein mildernde oder heilende Wirkung bei Bienen oder Wespenstichen zugesagt: Mit Heimina riibu, tüet d Schmäärz vertriibu Walliser Eigenwort