Substantiv · nGgääschids GgääschiHaus, Hütte, meist alt und verlassen, heute im pejorativen Sinne gebrauchtQuellen:Schmid, Id. 2/469, IA II/1976, 36SammlungSchmidReferenzenId. 2/469IA II/1976, 36Alle Quellen ansehen →Verwandte WörterAlleChrachoKrachen; Flurname: usprünglich bedeutet der Name eine Schlucht, ein Tobel, doch wird heute damit auch ein abgelegenes Gebiet, Dorf, Weiler im Sinne von Hinterwäldlertum bezeichnet: ChracholbodoHittaHütte ; Flurname: in der gleichen Bedeutung wie Hüss, aber kleiner, ärmer, bescheideneragigriffus1. angegriffen, gebraucht; 2. angeschlagenFälwaSpelze, wird praktisch nur im Pl. Fälwe gebraucht; ausgedroschene ÄhrenHeiminaPflanze, Guter Heinrich, Chenopodium bonus Henricus, wurde als Suppengemüse gebraucht, Heiminusuppa; dem Kraut wurde auch ein mildernde oder heilende Wirkung bei Bienen oder Wespenstichen zugesagt: Mit Heimina riibu, tüet d Schmäärz vertriibu Walliser EigenwortHöütHaupt; wird im Walliserdialekt auch in der Alltagsprache gebraucht, z.B. Höütchleid, Höüttüech, Kopftuch beim Burdinu; 2. als Vieh: är het 5 Höütjini im Stall, er hat fünf Kühe im Stall