Adverbungmeiäär tüet nit Ungmeinsch, er ist ein ruhiger, bedächtiger Mensch, nicht gemein,Quellen:Schmid, Gr. 211SammlungSchmidReferenzenGr. 211Alle Quellen ansehen →Verwandte WörterAllestillu1. stillen, ruhiger werden, zur Ruhe gelangen, aufhören; bi züenämundum Elter, hets de tiitlich gstillot,bei zunehmendem Alter, wurde er deutschlich stiller; zu Ende gehen, 2. stillen, säugen, sieh auch: ds Putti gä, di Bruscht gägimäin1. allgemein, allen gehörend; 2. gemein, niederträchtiggmeigemeinHeiminaPflanze, Guter Heinrich, Chenopodium bonus Henricus, wurde als Suppengemüse gebraucht, Heiminusuppa; dem Kraut wurde auch ein mildernde oder heilende Wirkung bei Bienen oder Wespenstichen zugesagt: Mit Heimina riibu, tüet d Schmäärz vertriibu Walliser Eigenwortinleeschu1. einfüllen, hineinleeren; 2. unmässig trinken, äss tüet du Wii nummu grat soo ileeschu, er leert den Wein so richtig in sich reinjichtu1. körperlich: jucken; dass tüet mi da am Bei grüüsig jichtu, darum müess immer chrawwu; 2. seelisch: schmerzen; das tüet mi grad a soo jichtu, wen i das gsee, das schmerzt mich zutiefst, wenn ich das sehe