Substantiv · n

Düüdil

ds Düüdil

Person, die langsam, träge und kindisch handelt; dieser Begriff erscheint bei uns nur in der Redensart: Düüdel zeigu, eine Nase drehen, eine lange Nase machen

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Tüüdil

minderwertiges Schaf vgl. Tüüti [Id. 13/2086], ...Tüüdol zeigu... eine lange Nase zeigen; Person, die langsam, träge und kindisch handelt; dieser Begriff erscheint bei uns nur in der Redensart: ... Düüdel zeigu... eine Nase drehen, eine lange Nase machen

Wiip

Weib; wie im Hochdeutschen hat dieser Begriff auch im Dialekt eine Bedeutungsverschlechterung erfahren und wird eher abschätzig verwendet, as aalt Wiip, ein altes Weib; Alltagswort und die erste Bezeichnung für Frau, bzw. meine Frau ist es noch im Walserdeutschen der Südwalser (Pomatt, Gressoney etc.). Näbu du ma güetu Ma ischt äss liechts as güet Wiip z sii. Neben einem guten Mann ist es ein leichtes, ein gutes Weib zu sein (SV, Sprichwort, 66). Gip dum Bärr as Wiip, de stilled er. Gib dem Bär ein Weib, dann beruhigt er sich. Dieses Sprichwort beinhaltet die uralte Erkenntnis, das die Ehe einen wesentlichen Domestizierungseffekt hat (SV, Sprichwort, 119). Daa was aalt Wiip der Grint setzt, mag nu as Stieri nit umgidreeju. Wo ein altes Weib seinen Kopf setzt (Willen hat), vermag auch ein Stier ihn nicht zu drehen (Altersstarrsinn, SV. Sprichwort, 147)

lamaarschig

langsam, träge, schleppend

päärzu

1. siechen, kränklich sein; 2. sich winden und drehen, sich (keuchend, stöhnend, ächzend) abmühen an einer schweren Arbeit, beim Heben, Fortbewegen einer Last usw. (z. T. mit der Nebenvorstellung des mangelnden Erfolges); sich langsam, mit Mühe (z. B. bergan) bewegen

chindisch

kindisch

Jugga

Käsebord, Käseresten, vgl. auch Cheesboort; es handelt sich um den Rand, der beim Pressen des frischen Käses über die Käseform (Gäärb oder Jäärb) hinausragt

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